Die enge Verknüpfung von Wirtschaft und Wissenschaft hat in Mecklenburg-Vorpommern Tradition. Die Universitäten Rostock (1419) und Greifswald (1456) sind die ältesten „Almae Matres“ Nordeuropas und haben seit jeher das Umland geprägt. Bereits seit dem Mittelalter haben die Städte des Landes als Mitglieder der Hanse internationale Beziehungen in Handel und Kultur entscheidend mit geprägt – nicht zuletzt im Ostseeraum.
Basierend auf den traditionellen Stärken stellen die modernen Lebenswissenschaften und die Gesundheitswirtschaft einen wesentlichen Entwicklungsschwerpunkt des Bundeslandes dar und haben zum Entstehen des „BioCon Valley Mecklenburg-Vorpommern“ geführt.
Um die Universitätsstandorte sind leistungsfähige Forschungs-einrichtungen und innovative Unternehmen entstanden, die sich mit der Anwendung moderner Biotechnologien in verschiedenen Bereichen befassen.
Mit dem Sektor Gesundheitswirtschaft schließt sich ein volkswirtschaftlich bedeutender Wirtschafts- und Wachstumsfaktor an. Die Ressourcen der Region umfassen die eigentliche Gesundheitsversorgung und den Pflegebereich, die Vorleistungs- und Zulieferindustrien einschließlich der „Health Care Industrien“ sowie auch die sich daraus ergebenden gesundheitsbezogenen Dienstleistungen.